Ganz eindeutig: Dumpfe, leise Schreie. Kurz, abrupt und immer wieder. Als ob man jemandem im Sekundentakt Elektroschocks geben würde. Die Brezl versucht die Schreie zu lokalisieren. Irgendwann ist sie vor dem Aquarium angelangt. Kann denn sowas sein? Schreiende Fische? Sie kann es nicht leugnen. Oder träumt sie? Die Fische schreien panisch herum. Sie wüsste zwar gerne warum, aber darum muss sich ihre Cousine kümmern. Die Brezl versucht sich irgendwie zwischen ein paar Polstern einzugraben, um das Geräusch abzustellen. Irgendwann schläft sie ein.
Am Morgen wird sie vom Klappern von Geschirr wach. Ihre Cousine hat ihr Frühstück zum Sofa gebracht. Die Brezl versucht wach zu werden und stellt erst mal angewidert fest, dass sie ziemlich gesabbert hat. Hoffentlich merkt es die Cousine nicht gleich. Bevor sie mit dem Frühstück anfängt, muss sie aber gleich klären, wieso die Fische in der Nacht schreien. Die Cousine kichert. Die Aquariumbeleuchtung schalte sich in der Nacht ab und ihre Fische haben Angst im Dunkeln. Dafür müsse sie noch eine Lösung finden, jetzt solle die Brezl aber erst mal frühstücken. Es gebe heute noch einiges zu unternehmen.